Kunstgriff ruft zur Teilnahme an Friedensdemo auf

Zurzeit gibt es auf 5 von 7 Kontinenten (ohne Australien, Antarktis) bewaffnete Konflikte. 2014 sind weltweit 164.000 – 220.000 Menschen direkt an Kampfhandlungen gestorben, so viele wie seit 26 Jahren nicht mehr. 2015 starben in Konfliktgebieten mindestens 167.000 Menschen. (Wikipedia)

Deutschland macht sich an diesem sinnlosen Sterben oft mitschuldig, indem unsere Rüstungsindustrie in Konflikt- und Kriegsländer Waffen liefert und am Tod, auch von Frauen und Kindern, gut verdient.

Es reicht nicht aus, Empörung und Entsetzen der deutschen Beteiligung in Online-Petititionen zum Ausdruck zu bringen, selbst wenn Hunderttausende diese unterstützen. Um als Pazifist und Demonstrant wahrgenommen zu werden, ist es wirkungsvoller, auf der Straße „Flagge zu zeigen.“

Mitglieder des Vereins Kunstgriff nehmen jedes Jahr an den Ostermärschen in Frankfurt teil und stellen dabei fest, dass trotz  zunehmender Zahl an Kriegen und anhaltend hohem deutschem Waffenexport sich immer weniger Menschen an Ostermärschen beteiligen.

Der Kunstgriff ruft daher nicht nur seine Mitglieder, sondern erstmals öffentlich zur Teilnahme am Ostermarsch am Montag, 02. April 2018 in Frankfurt auf. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Frieden schaffen. Abrüsten statt aufrüsten. Für eine neue Entspannungspolitik“.

Treffpunkt aller Friedensbewegten ist am Ostermontag um 10 Uhr der Bahnhof Oberursel. Dort setzt sich eine Fahrradgruppe in Richtung Frankfurt in Bewegung, während die Fußgänger um 10.19 Uhr mit der S-Bahn nach Rödelheim fahren. Vom Rödelheimer Bahnhof startet gegen 10.30 Uhr dann einer der vier Frankfurter Demonstrationszüge im Sternmarsch zum Römerberg, auf dem um 13.00 Uhr die zentrale Abschlusskundgebung stattfindet.

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