Konzert: Frankfurter Gospelchor

Fr, 29. Aug. 2014 • 19:30 Uhr • Rathausplatz

Frankfurter GospelchorDer Frankfurter Gospelchor – das sind rund 60 Menschen aller Altersklassen, von der Studentin bis zum Rentner, die eines verbindet: Die Liebe zu Musik mit Seele, Groove, Gefühl und Tiefgang. Zum Gospel.

„Christliche afro-amerikanische Musik“ sagt das Lexikon dazu, aber für den Chor sind die Songs aus den schwarzen Kirchen der USA mehr Lebensgefühl als Musik. Und wer schon mal live dabei war, weiß – dieses Lebensgefühl des Frankfurter Gospelchors kann man hören, sehen, fühlen, miterleben. Man kann sich fühlen wie im beseelten und emotionalen Gottesdienst einer Black Gospel Community im amerikanischen Süden, bei dem Herz und Seele Flügel bekommen. Nicht umsonst veranstaltet der Chor seit vielen Jahren mit großem Erfolg nicht nur eigene Konzerte, sondern wird auch immer wieder gebucht, für Benefiz-Abende ebenso wie für Fernsehsendungen, für Hochzeiten oder Taufen ebenso wie für Rockkonzerte in großen Hallen, die sich stimmstarke und inspirierte Unterstützung wünschen. All das hat die Sängerinnen und Musiker, die Dirigentinnen und Solisten aus Frankfurt und Umgebung zu einem der gefragtesten und bekanntesten Ensembles des Rhein-Main-Gebietes gemacht.

Die Urbesetzung des Frankfurter Gospelchors fand sich 1987 zusammen, zu einer Zeit, als noch Zehntausende von amerikanischen Soldaten in Frankfurt stationiert waren und in der „Atterberry Chapel“ an der Friedberger Warte jeden Sonntag Gospel-Gottesdienste stattfanden. Aus dem engen Kontakt von Chorleiter Martin Schultheiß (vielen auch bekannt als Pianist des Musikkabaretts „Duo Camillo“) zu dieser Gemeinde entstand das erste Repertoire des Chors. Inzwischen ist die afro-amerikanische eine multikulturelle Gemeinde geworden, aus den Kontakten zum Frankfurter Gospelchor sind Freundschaften entstanden, und das Repertoire des Chors umfasst mittlerweile rund 150 Songs. Jedes Jahr kommen neue Gospels von jungen Songschreibern aus den USA dazu, aber natürlich sind immer wieder auch Klassiker im Programm wie „Oh Happy Day“, „Kumbayah“ oder „Go Tell It On The Mountain“ – begleitet von einer kompletten Band mit Klavier, Percussion, Bass und Saxophon. Die Grenzen zum Soul sind fließend, musikalische Grenzen werden unwichtig, ebenso wie die zwischen Körper und Seele. Und auch Sie hält es dann hoffentlich nicht mehr auf dem Sitz! Praise the Lord!

www.frankfurter-gospelchor.de


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